Laden...
Podcast2020-05-02T14:41:41+02:00

In Kürze könnt Ihr hier meine Podcast-Folgen anhören: Durch die Augen der Schamanin – der Podcast, der Themen und Aspekte aus schamanischer und umfassender Perspektive beleuchtet, Euch Wissen zu den größeren Zusammenhängen vermittelt und Euch hilfreiche Tipps geben soll, Euer Leben wach zu gestalten.
Wenn Ihr direkt dabei sein wollt, sobald die ersten Podcast-Folgen erscheinen, lasst Euch durch den Newsletter informieren.

Aus aktuellem Anlass findet Ihr hier außerdem einige Beiträge zu den Corona-Auswirkungen:

Beitrag zu den Corona-Auswirkungen vom 21.03.20202020-04-05T13:58:44+02:00

Weil ich bereits mehrfach gefragt worden bin, wie ich über den Corona-Virus und die Auswirkungen denke, habe ich mich entschieden, ein paar Sätze aus meiner Wahrnehmung heraus zu schreiben.

Die Prophezeiungen der Inka sprechen von Pachakuti, Pacha bedeutet „Erde“, Kuti bedeutet „die Dinge richtig setzen“; Pachakuti ist der, der die Dinge auf den Kopf stellt. Die Q´eros, die letzten der Inka-Linie, glauben daran, dass sich die Tore zwischen den Welten in diesen Zeiten wieder öffnen.

Sie haben bereits lange davon gesprochen, dass die neuen Hüter der Erde aus der westlichen Welt kommen werden, und dass diese den größten Einfluss auf Mutter Erde haben und die Verantwortung, ihre (unsere) Beziehung zu Mutter Erde zu erneuern – nachdem wir auch uns selbst erneuert haben.
Die Prophezeiungen sprechen von einem Ende der Zeit, wie wir sie kennen, sprechen von großen Veränderungen und damit einhergehenden stürmischen Zeiten, während die alten Strukturen wegbrechen und wir die Gelegenheit bekommen, uns nicht mehr an der Vergangenheit zu orientieren, sondern an dem, wer wir sein und werden können.

Die Hopi haben lange davon gesprochen, dass dies die Stunde ist, in der wir bedenken müssen, wie wir leben, was unsere Beziehungen sind und ausmacht, ob wir in der richtigen Beziehung sind mit den Dingen, wie in diesen Worten eines dem Namen nach nicht bekannten Hopi-Ältesten:
„Kennt Euren Garten. Es ist Zeit, Eure Wahrheit auszusprechen. Gestaltet Eure Gemeinschaft. Seid gut zueinander. Und sucht nicht außerhalb von Euch selbst nach dem Führer.“… „Der Fluss fließt nun sehr schnell. Er fließt nun so schnell, dass es die geben wird, die Angst haben. Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten. Sie werden sich verloren fühlen und sehr leiden. Wisst, dass der Fluss seiner Richtung folgt. Die Ältesten sagen, wir müssen in die Mitte des Flusses schwimmen, unsere Augen offen halten und den Kopf über Wasser.“… „Die Zeit des einsamen Wolfs ist zu Ende. Versammelt Euch! Lasst das Wort Anstrengung aus Eurer Haltung und Eurem Vokabular verschwinden. Alles, was wir jetzt tun, muss als heiliger Akt und festlich getan werden. Wir sind die, auf die wir gewartet haben.“

Wir befinden uns inmitten dieser stürmischen Zeiten, die längst vor dem Ausbruch des Corona-Virus begonnen haben, mit Kriegen in Syrien und an anderen Orten dieser Erde, die unzählige Menschen in Not und auf die Flucht bringen, mit Diktatoren an allen Ecken der Erde, mit Feuern in Australien, die Milliarden Tiere, Bäume und Pflanzen das Leben kosten, mit Schlachthäusern, in denen täglich Tausende von Tieren qualvoll sterben, mit dem durch uns Menschen gemachten Klimawandel, der unzählige Arten aussterben lässt… und so vielem mehr.

Nichts davon hat uns als Kollektiv wirklich innehalten lassen, hat uns uns erschüttern  und unserer Erschütterung Taten folgen lassen.
Nichts hat ausgereicht, um uns als Kollektiv fühlen zu lassen, dass uns alles angeht, dass wir in Wahrheit von nichts getrennt sind, dass alles Einfluss auf uns hat.
Und dass wir die Hüter sind, und nicht die Herrscher über diesen prachtvollen Garten und die ganze Schöpfung; die Hüter, die Sorge tragen für alle Wesen.

Wir können schon jetzt das Gold sehen in diesem Geschehen, die Atempause (und hoffentlich viel mehr als nur eine Atempause), die der Ausbruch des Corona-Virus Mutter Erde und der Natur verschafft: Blauer Himmel statt Smog über vielen Städten in China und anderswo, Delphine in den Häfen von Italien und blaues Wasser und zurückkehrende Fische in den Kanälen Venedigs, Balkonkonzerte, überraschend freie Zeit. Ein Aufatmen für die Natur und ein Aufatmen für uns Menschen in unserem sonst so sehr von Tun und Zeitdruck geprägtem Alltag.

Das Leben auf der Erde folgt Zyklen, und wir befinden uns im Umschwung von einer mehr männlichen und vom Tun geprägten hin zu einer mehr weiblichen und vom Sein geprägten Energie in unserer Lebensweise.
Wie wichtig ist uns unsere Arbeit, und aus welchen Gründen, wie sehr hängen wir am Geld als scheinbarer Sicherheit, und an der Sicherheit überhaupt, wie verbringen wir unsere Zeit, welche Dinge sind wirklich von Bedeutung, und welche Beziehungen? Was brauchen wir wirklich, um gut zu leben? All diese Fragen zwingt uns der Ausbruch des Corona-Virus auf. Was sind unsere Prioritäten, wie wollen wir leben? Können wir Stille aushalten, uns ihr hingeben? Können wir Innenschau betreiben, unsere Aufmerksamkeit vom Außen ins Innere verlagern, um wirklich anwesend zu sein?
In diesen Zeiten seid so anwesend wie möglich. Seid wach und handelt wach und umsichtig, auf jeder Ebene:
Auf Schlangen-Ebene, der Ebene der phyischen Realität, in praktischer Fürsorge für Euch, Euren Körper und für die anderen. Dazu ist schon vieles Gute und Wichtige gesagt, das wisst Ihr alles schon: Vitamin C und D einnehmen, Hände waschen, körperlich Abstand halten…
Auf Jaguar-Ebene, der Ebene der Gedanken und Emotionen, klärt Euren emotionalen Ballast, räumt in Euch auf mit allen Wegen und Techniken, die Euch zur Verfügung stehen, lasst es dabei leicht bleiben, macht von diesen Dingen, wonach Euch wirklich ist. Erlöst auftauchende Ängste, Ärger, Urteile, um zum einen Euer Immunsystem auch von hier aus zu stärken und zum anderen, um hilfreiche Frequenzen auszusenden, Quellen des Lichts zu sein in dieser Zeit.
Auf Kolibri-Ebene, der Ebene der Seele, gebt Euch dieser heiligen Reise hin, erklärt Euch einverstanden, und nehmt Euren Platz als Erdenhüter ein so sehr Ihr könnt.
Auf Adler-Ebene, der Ebene der Energie und größten Zusammenhänge, kreiert Zeremonien, macht Feuer, um alte Energien zu erlösen, gebt Gebete hinein, setzt Euch in die Stille, wenn Ihr könnt, werdet Stille…
Erkennt Euch als die Stille, die Ihr seid.
Und zuletzt: Hold the vision, trust the process – in Euch haltet die Vision davon, wie das Leben auf diesem kostbaren Planeten aussehen kann, lasst uns diese Vision gemeinsam ins Dasein träumen, unsere Aufmerksamkeit darauf ausrichten statt auf wenig nährende Ideen.  Und vertraut dem Leben, dieser Weisheit, die so viel größer ist als die unseres eigenen doch so kleinen Verstandes.
Und möge alles, was hier geschieht, zum Höchsten Wohle aller sein.
Ahe.
Beitrag zu den Corona-Auswirkungen vom 28.03.20202020-04-05T14:03:24+02:00
Ich habe im letzten Newsletter bereits von den Prophezeiungen der Inka und der Hopi gesprochen, die die Zeitenwende lange angekündigt haben, inklusive des Weg- und Aufbrechens der alten Strukturen.

Die Frage nach unserer Vision, die Frage danach, wie wir als Kollektiv leben wollen, erscheint wichtiger denn je.

Auf allen Ebenen, d.h. der physischen, der Ebene der Gedanken und Emotionen, der Ebene unserer Seele bzw. unseres innersten Wesens und auf der Ebene der größten Zusammenhänge müssen wir wach sein und wach agieren.
Wie die Schamanen seid selbst-referentiell – d.h. in Euren Haltungen und Entscheidungen auf Euch selbst, auf Euer innerstes Wesen bezogen, lasst Euch nicht oder so wenig wie möglich und so kurz wie möglich irritieren von Stürmen, Panik und Panik-Verbreitung im Außen, und besinnt Euch immer wieder auf das, was sich für Euch wahr anfühlt.
Auf praktisch-physischer Ebene sorgt für Euch und Euren Körper, für alle Menschen und alle Wesen – prüft, wer Eure Hilfe braucht und wo und wie Ihr solidarisch sein könnt. In Schönheit auf der Erde zu wandeln, Erdenhüter zu sein, wie die schamanischen Traditionen es uns lehren, bedeutet Fürsorge für alles, was auf der Erde lebt. In diesen Tagen, wohin könnt Ihr Euch ausstrecken, wohin und auf welche Weise fließt Eure Solidarität? Was habt Ihr zu geben? Was möchtet Ihr geben?

Auf der Ebene des Verstandes handelt so wach wie möglich, indem Ihr immer wieder prüft, was Euch wahr erscheint, sowohl im Außen als auch im Inneren. Erlaubt Euch, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, sondern immer wieder das, was wahr zu sein scheint, in Frage zu stellen, das gilt für Eure Gedanken- und Glaubensmuster und emotionalen Stürme genauso wie für das, was von außen auf Euch einfließt.
Und verliert nie die größeren Ebenen aus den Augen, die von Spirit, die des Lebens selbst, die der Kraft hinter allen Kräften. Verliert nicht die spirituelle Dimension dieses Geschehens aus den Augen; immer wieder erlaubt Euch, durch die Augen des Adlers zu sehen, um die größeren Zusammenhänge zu erkennen.

Die irdische Ebene und die spirituelle Ebene müssen in uns Hand in Hand gehen – Spiritualität abgetrennt von der irdisch-menschlichen Erfahrung lässt uns zu Fanatikern werden oder zu spirituellen Leichen am Wegesrand, die in Gleichgültigkeit und Passivität versinken und nicht mehr mitgestalten. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Passivität und wacher Anwesenheit. Und irdisch-menschliches Dasein ohne die spirituelle Dimension lässt uns gerade in herausfordernden Zeiten in Pessimismus, die Dunkelheit des Verstandes und Sinnlosigkeit verfallen, ohne Vertrauen in den größeren Prozess.
Bleibt wach, bleibt verbunden, bleibt im Vertrauen und in Eurer Kraft.
Und möge alles, was hier geschieht, zum Höchsten Wohle aller sein.
Ahe.
Beitrag zu den Corona-Auswirkungen vom 06.04.20202020-04-06T17:15:00+02:00
Ein herzliches Hallo!
Ich möchte an dieser Stelle gerne einen Satz eines spirituellen Lehrers zitieren: „In every moment of your life you create every moment of your life.“
In jedem Moment unseres Lebens kreieren wir jeden Moment unseres Lebens. –
Die Energie und die energetischen Frequenzen, die Ihr jetzt in Euch nährt, und denkt daran, Energie folgt der Aufmerksamkeit, bestimmen nicht nur Euren aktuellen Zustand, sondern auch den der kommenden Zeiten.

Umso wichtiger ist es in diesen Zeiten, uns an Plätzen innerer Stille zu verankern, wie der Fels in der Brandung, und auf´s Innigste verbunden zu bleiben mit den größeren Wahrnehmungsebenen. Die Tolteken-Schamanen Mexikos sprechen von den zwei Künsten: Die Kunst des Träumens und die Kunst des Pirschens: Das Träumen ist die Fähigkeit, in andere Wahrnehmungsebenen/andere Räume zu gelangen; das Pirschen die Fähigkeit, dort zu verweilen. Beides Künste, die wir gerade auf den schamanischen Pfaden Schritt für Schritt trainieren. Aber eine Kunst ist noch keine Kunst, wenn die Durchführung leicht ist – ein Segelboot durch ruhige See mit gleichmäßig-beständigem Wind zu steuern, ist eine Aufgabe, aber für einen Schiffsmann keine Kunst. Das Segeln, wenn es stürmt und windet, ist eine. D.h. hier ist Eure Ausrichtung gefordert, dies ist das kleine Trainings-Bootcamp, wo diejenigen von Euch, die schon viel trainiert haben, zeigen können, was sie gelernt haben.
Und weiter trainieren können, für alle Zeiten, die noch kommen…

Wir befinden uns in einem Wechsel der Zeitalter, wie in den Prophezeiungen der alten Völker lange angekündigt.
Lange haben wir als Menschheit die immer selben Dinge manifestiert, den immer selben Dingen Glauben geschenkt, die immer selben „Götter“ verehrt, das Geld, den Stress, die Macht, das Mehr, das Tun, und dabei so vieles Bedeutsame missachtet: Mutter Erde selbst, den Planeten, der uns beherbergt, die uns unsere Füße auf ihren Bauch setzen lässt, Tag für Tag, und so viele Lebewesen, Pflanzenarten, Regenwälder, so viele Tiere und  so viele Menschen in Not… Es lohnt, sich in jedem Moment zu fragen „Wer braucht gerade meine Hilfe?“ oder „Wer braucht Hilfe gerade dringender als ich?“ – wir werden immer jemanden oder ein Wesen finden.
Erlaubt Euch selbst, Hüter zu sein – Hüter dieses wundervollen Planeten, Hüter der gesamten Schöpfung.
Und lasst Euch als Hüter mehr hervortreten, Vorbild zu sein, Euer Licht nicht zu verbergen in diesen Zeiten.

Wir haben vieles missachtet – auch uns selbst – unsere Solidarität mit uns selbst, unsere Fürsorge für unser innerstes Wesen und unsere tiefsten Bedürfnisse, haben wir als Kollektiv vielfach ignoriert, um den falschen Göttern zu huldigen. Die Zeitenwende ist Herausforderung, ja, mit Stürmen, die vielleicht noch stärker werden, ja, sie fordert uns heraus in unserem Vertrauen, in unserer Solidarität und der Art, wie wir da sein wollen, aber sie ist keine Bedrohung. In ihr findet sich Gold. Vergesst das nie.
Unser Verstand sträubt sich gegen Veränderung, immer, so ist unser Nervensystem gebaut. Deshalb umso mehr: Tretet in die anderen Wahrnehmungsebenen ein, wann immer Ihr könnt, benutzt die Werkzeuge und Praktiken, die Ihr dazu bereits zur Verfügung habt, und Eure Absicht.

Vertraut dem Prozess.
Und leuchtet, so, wie Ihr könnt.
Und möge alles, was hier geschieht, zum Höchsten Wohle aller sein.
Ahe.

Beitrag zu den Corona-Auswirkungen vom 11.04.20202020-04-11T12:13:39+02:00

Dies sind wichtige Zeiten – durchlebt Ihr sie bewusst?

Im ersten Newsletter hatte ich bereits davon geschrieben, dass wir uns im Umschwung befinden von einer mehr männlich hin zu einer mehr weiblich geprägten Energie in unserer Lebensweise. Die männliche Energie, das ist auch die von Struktur und Ordnung; die weibliche die von Magie und Mysterium. Die männliche ist mehr wie ein Fluss, der zielgerichtet in eine Richtung fließt; die weibliche mehr wie ein Ozean, der alles aufnimmt, in dem alles Platz findet.
Unser Verstand krallt sich in Zeiten des Chaos oder der Verunsicherung fest an Ideen und Theorien, in dem drängenden Impuls zu verstehen und die Kontrolle zu behalten. Kontrolle, die wir niemals wirklich hatten und niemals haben werden. Denn das Leben ist so viel größer, der große Traum von unserem Verstand unmöglich zu erfassen.
Können wir wagen, nicht mehr verstehen zu wollen, uns hinzugeben, zu vertrauen, dem weiblichen Prinzip zu folgen?

In der Tradition der amerikanischen Ureinwohner gibt es die Rolle des „Faithkeepers“, des Hüters des Vertrauens, übernommen von einem Mitglied des Stammes – die Rolle dieser Person besteht darin, unabhängig von dem was geschieht, im Frieden zu bleiben, im Vertrauen, und sich auf eine spirituelle Vision auszurichten. Selbst wenn alle anderen in Angst, Schmerz oder Zwietracht ausbrechen, kann sich der Stamm auf diese eine Person verlassen als Verbindung zur größeren Präsenz.
Diesen Platz nehmt ein.

Lasst Euer Herz sich nicht füllen lassen von Beunruhigung oder Angst, denn wenn Euer Herz davon voll ist, wie wollt Ihr dann helfen?
Lasst Euch berühren von allem, aber lasst Euer Licht sich dadurch nicht verdunkeln.
Tragt die Gesänge Eures Herzens in jeden Winkel der Landschaft, sendet das Licht Eures Herzens in jeden Winkel der Erde.

Bleibt verletzlich, ja, Verletzlichkeit ist die größte Tapferkeit: Nehmt alles wahr, erlaubt Euch, alles zu fühlen, aber identifiziert Euch nicht damit. Haltet es nicht fest. Lasst Euer Herz sich nicht damit füllen.
Bleibt verletzlich und berührbar, bleibt weich, statt starr und ängstlich zu werden. Dies wird der Platz Eurer inneren Stärke sein.

Ich hoffe, dass es Euch und all Euren Lieben gut geht, und wünsche Euch ein gesegnetes Ostern und Fest der Auferstehung.

Beitrag zu den Corona-Auswirkungen vom 02.05.20202020-05-02T14:50:21+02:00

Ein herzliches Hallo!

Wie immer hoffe ich, dass es Euch und Euren Lieben gut geht in diesen Tagen!

Der Corona-Virus und die damit verbundenen anhaltenden und zum Teil wirtschaftlich-existenzbedrohenden Einschränkungen fordern viele von uns heraus, unser Gleichgewicht immer wieder neu zu finden und uns nicht von negativen Emotionen wie Angst, Ärger, Frustration oder Resignation einfangen oder gar überwältigen zu lassen. Wir sind gefordert, wach zu bleiben auf allen Ebenen, ohne in Panik zu verfallen, für unsere Werte einzutreten und für das, was wir für wahr halten.

Ich höre zwischendurch die Frage, weshalb der Virus und dessen Auswirkungen ein solches Ausmaß annehmen konnten, und möchte diese in diesem Newsletter gerne aus der schamanischen und größeren Perspektive beantworten:
Wir Menschen bestehen, genauso wie alle anderen Lebewesen, aus einem physischen Körper und einem elektromagnetischen Feld, dem sogenannten Licht- oder Energiekörper. Dieser Energiekörper schwingt auf einer bestimmten Frequenz – eine Frequenz, die aus unzähligen Facetten oder Puzzleteilen besteht, die schließlich ein Gesamtbild ergeben. Im Energiekörper finden sich Spuren von allem, was wir je erlebt haben, sowie die daraus hervorgegangenen oder auch erlernten Glaubensmuster und Ideen darüber, wer oder was wir sind, wie die Welt funktioniert, was wahr ist…
Unsere physische Realität wird von diesen Strukturen beeinflusst; je mehr Energie sich in Bezug auf eine Idee verdichtet hat, z.B. darüber, dass wir ihr beständig unsere Aufmerksamkeit widmen oder sie mit hoher Intensität auf uns einprasselt, desto schneller wird sie sich in physischer Form manifestieren, d.h. buchstäblich in unserem Leben erscheinen bzw. Bestätigung finden. Wie ein Magnet, der anfängt, die Eisenspäne auf einer Glasplatte in eine bestimmte Richtung auszurichten. Und je mehr Energie von uns dorthinein fließt, desto stärker wirkt der Magnet.
Dies gilt für unser persönliches Leben, jedoch genauso für das Kollektiv – und unsere physische Realität, wie wir sie heute erleben (und damit meine ich nicht nur das Corona-Virus, sondern auch die vielen Plätze von Krieg,Terror und Diktatur, wie wir sie auf der Erde sehen können), ist das Ergebnis einer kollektiven Manifestation, in der viele Menschen an dieselben Ideen glauben, in der die Energie und Ausrichtung unzähliger Menschen zusammengeflossen ist in diesem, wie die Schamanen ihn nennen, kollektiven Traum. In dem wir in bereits manifestierte Strukturen und scheinbar gültige Glaubenssätze hineingeboren werden und diese deshalb für wahr oder für die einzige Realität halten.
Und in der wir entsprechend emotional reagieren – vielfach nicht bewusst agieren, sondern uns einfach vom bereits bestehenden Sog anstecken und mitreißen lassen.

Corona ist eine physische Manifestation der in so vielen Menschen bestehenden inneren Ängste, Verunsicherungen und inneren Beschränkungen.
Der Dschihad, der sogenannte Heilige Krieg, wie er z.B. im Koran beschrieben wird und immer wieder als Grund für äußeren Terror angegeben wird, meint in meinen Augen in Wahrheit den inneren heiligen Krieg, den Krieg gegen alles in uns, was nicht wahr ist, gegen die inneren Feinde, die aus unwahren Ideen bestehen darüber, wer oder was wir sind.
Diesen inneren heiligen Krieg nehmt auf in dem Sinne, dass Ihr nichts gelten lasst, alles einer tiefgehenden Überprüfung unterzieht, was Euch in Angst oder Zweifel verfallen lässt.
Wenn es wahr ist, kann es nicht verschwinden.

In diesem Sinne
möge alles, was hier geschieht, zum höchsten Wohle aller sein.
Ahe.

Zusätzlich findet Ihr hier verschiedene angeleitete schamanische Reisen und Ausdehnungsmeditationen, die Euch in der aktuellen Situation unterstützen können, die Ihr jedoch auch sonst bei Bedarf jederzeit anwenden könnt: