Depressive Erkrankungen

Im Mittelpunkt der Depression steht die Beeinträchtigung der Stimmung mit Niedergeschlagenheit und Verlust von Interesse an Dingen, die früher Freude bereitet haben, mit Energie- und Antriebslosigkeit. Betroffene leiden häufig unter Schlafstörungen und Appetitveränderungen, Dünnhäutigkeit und Reizbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.

Betroffene erleben sich selbst häufig als schlecht und schuldig, die Umwelt als fremd und feindselig, das eigene Leben als eine Kette von Misserfolgen und Niederlagen; Pessimismus dominiert das Denken und schafft viele Ängste.

Besonders typisch für eine Depression sind auch zahlreiche körperliche Beschwerden wie beispielsweise Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verlust von sexuellem Interesse und Interesse an körperlicher Nähe, Herzrhythmusstörungen, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Kraftlosigkeit und Erschöpfung, innere Unruhe und Getriebensein.

Depressionen können als einzelne, zum Teil wiederkehrende Episoden auftreten oder auch als leichtere, aber mitunter Jahre anhaltende Form der depressiven Verstimmung mit Energielosigkeit, geringem Selbstwertgefühl, Hoffnungslosigkeit und körperlichen Beschwerden.
Die Symptome bei Kindern und Jugendlichen können denen Erwachsener gleichen, können sich in Teilen entwicklungs- und altersabhängig aber auch deutlich unterscheiden.